NEWS: Digitalisierung im Baugenehmigungsverfahren stagniert – neues Rekordtief bei Genehmigungen

Im Mai 2025 erreichte die Zahl der neu erteilten Baugenehmigungen in Deutschland nur 16.800 Wohnungen – ein Rekordtief. Hintergrund sind vielfach veraltete Strukturen in den Bauämtern, lange Bearbeitungszeiten und eine langsame digitale Transformation. Objekte verzögern sich deutlich, nicht, weil kein Bedarf besteht, sondern weil Genehmigungsprozesse nicht zeitgemäß abgewickelt werden.

Dabei ist Digitalisierung ein zentraler Schlüssel zur Effizienzsteigerung. Im Best-Practice-Sektor zeigen sich die Vorteile: digitale Bebauungspläne, automatisierte Dokumentenflüsse und gemeinsame Datenplattformen könnten die Durchlaufzeiten drastisch verkürzen. 

Insbesondere kleine und mittlere Gemeinden müssten dringend technische Kapazitäten aufbauen. Eine zügige Umsetzung nationaler Digitalisierungsmaßnahmen – etwa laut geplanter BauGB-Reform mit Digitalisierungsauftrag für Bauämter – könnte rechtliche Hürden abbauen und Genehmigungszeiten halbieren.

Durch den Einsatz moderner IT-Lösungen und digitalisierter Abläufe lassen sich Bauprojekte effizienter steuern – mit positiven Effekten auf Zeitpläne, Budgets und Planbarkeit. So entsteht ein wertvoller Beitrag zur Beschleunigung dringend benötigter Bauvorhaben.

 

CONBAU Nord 2026